17 06 20 Kl 1 stark bewegt im Teamtraining

Das stark bewegt-Training der Klasse 1 am 20. Juni 2017

Zu Beginn des Trainings wartete gleich die erste Herausforderung auf die Kinder: Sie mussten selber ihre Namensschildchen schreiben, gar nicht so eistark bewegt 1nfach auf der runden Malerkrepprolle, von welcher das Schildchen dann ja auch noch abgerissen werden musste. Der Ruf „Wir haben da ein Problem!“, an die Teamer Kathrin und Oliver gerichtet, blieb ungehört, Lösungen mussten selbst gefunden werden. Zum Glück gab es einige, denen das Abreißen gut gelang, sie halfen ihren Mitschülern gern weiter. Nachdem diese erste Hürde genommen ist, versammeln sich alle im Kreis. Der Begriff „Team-Training“ wird geklärt: „Zusammenarbeiten.“ „Wenn einer eine Idee hat, soll er es sagen.“ „Wir sind das Team.“ „Wir alle.“ Teamerin Kathrin erzählt die Geschichte von Piraten, die einen Schatz suchen, der aber nur gehoben werden kann, wenn alle zusammen arbeiten. Als erstes müssen die Piraten durch das magische Tor. Die Aufgabe ist geschafft, wenn alle Piraten auf der anderen Seite des Tores stehen. Dabei ist das Tor ein Seil, was von den Teamern geschwstark bewegt 2ungen wird und das nicht berührt werden darf. Beim ersten Durchgang überwinden sechs Kinder das Seiltor. Jedes Kind wird angefeuert, bis zum Schluss. Bei den letzten drei Kindern werden Tipps gegeben: „Lauf los, wenn das Seil oben ist!“ „Nein, wenn es unten ist – bis du da bist, ist es oben!“

Nachdem das letzte Kind auf der anderen Seite steht, werden die Kinder gefragt, ob sie die Aufgabe geschafft haben. „Ja!“, sind sich alle Kinder einig. „Sind denn alle wieder zurück, die das Seil berührt haben?“, will Teamer Torsten wissen. Nun müssen sie zugeben, dass dies nicht der Fall war, und sie wollen beim nächsten Durchgang ehrlich sein und auch auf Seilberührungen bei ihren Mitschülern achten, da man diese nicht immer spürt. Wieder wird angefeuert, und alle passen gut auf, ob ein Kind das Seil berührt. Jetzt klappt es ziemlich schnell.

Als nächstes gilt es, die Höhle zu erreichen, in der der Schatz liegt. Der Weg dorthin führt durch den Dschungel, am Ende des Weges liegt ein Seil, das von allen Piraten gleichzeitig überschritten werden muss. Sofort kommt der Vorschlag, gemeinsam bis drei zu zählen und bei „Drei!“ zu springen, was gleich mehrmals hintereinander an Ort und Stelle geübt wird. Dann marschieren die Kinder im Slalom um die Bäume, gelangen an das Seil, zählen  und hüpfen bei „Drei!“ über das Seil. Sie merken gleich, dass das nicht gleichzeitig erfolgte und scheitern auch bei den nächsten Versuchen. Es bedarf zweier Besprechungsrunden, bis die Kinder sich auf ein Vorgehen einigen, das schließlich zum Ziel führt.

Da noch Zeit zur Verfügung steht, gibt es noch eine dritte Aufgabe, den magischen Reifen. Die Kinder fassen sich an den Händen, ein großer und ein etwas kleinerer Reifen sollen die Kinderkette durchwandern, der eine rechts- und der andere linksherum. Diese Aufgabe bewältigen die Kinder gleich beim ersten Mal, auch die kritische Stelle, als beide Reifen aufeinandertreffen, wird sofort gemeistert: „Du musst durch beide durch und bei dem einen wieder zurück!“

Nun dürfen die Kinder endlich den Schatz heben. Nach kurzer Suche wird er gefunden. Rian mahnt dazu, auf alle zu warten, bevor die Truhe geöffnet wird. Es wird auch darauf geachtet, dass jeder genau einen Diamanten erhält.

Zur Abschlussreflexion komme ich als Klassenlehrerin auch mit in den Kreis. Die Kinder tragen zusammen, was sie beim Team-Training gelernt haben und ich halte die Erkenntnisse auf einem Plakat für die Klasse fest:

  • Wenn wir uns nicht streiten, kommen wir gut voran.
  • Wir müssen uns gut absprechen.
  • Wir müssen gut zusammenhalten.
  • Wir brauchen gute Ideen.
  • Wir hören gut zu.
  • Wir geben uns gegenseitig Tipps.
  • Wenn wir nicht weiterkommen, besprechen wir uns im Team.

Das Team-Training hat den Klassenzusammenhalt weiter gestärkt. Die Kinder wollten die Aufgaben unbedingt gemeinsam bewältigen und haben sich dabei angestrengt. Trotz zahlreicher Fehlversuche haben sie nicht aufgegeben und waren auch nicht frustriert.

Für mich als Klassenlehrerin war es sehr spannend, die Kinder mal ganz von außen zu beobachten und zu sehen, welche Rollen sie in einer für sie ungewöhnlichen Situation einnehmen. stark bewegt 3 stark bewegt 4 stark bewegt 5 stark bewegt 7 stark bewegt 8 stark bewegt 9 stark bewegt 10 stark bewegt 11 stark bewegt 12 stark bewegt 13 stark bewegt 14 stark bewegt 15